Am nächsten Tag ging es weiter nach Sayabouri (Xayaboury) ins Elephant Conservation Centre (ECC). Erst die Anfahrt mit unserem Bus, dann der Umstieg auf ein kleines Boot und durch eine unberührte Wildnis zu unserer (zweckmäßigen) Unterkunft.
Wieso jetzt zweckmäßig? Nun ja, wir wussten, dass wir hier etwas abseits der Zivilisation sind. Also eine einfache Unterkunft und die Waschstation außerhalb, zwischen den einzelnen Bungalows.
Beim Ausstieg aus dem Boot und dem Gepäcktransport zu den Unterkünften trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Wir waren mit unseren fast 14 Kg Rucksack und dem leichten Handgepäck entspannt unterwegs und schnell am Bungalow. Es gab aber auch Teilnehmer, die waren mit weit über 20 Kg im Hauptgepäck unterwegs und benötigten Hilfe, um vom Wasser die leichte Anhöhe zu den Unterkünften hochzukommen. Aber es gab sofort viele helfende Hände und wir konnten uns alle in den Bungalows einrichten. Vor dem Abendbrot gab es noch einen kleinen Ausblick auf die nächsten Tage.
Dieser lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Entspannt, geniest die Natur und erlebt die Erfahrungen mit und über die Elefanten. Wir waren zwei Nächte im ECC und das Erlebnisprogramm war vollgepackt.
Sei es das Baden der Elefanten im See, die Zubereitung – sprich kleinhacken von Zuckerrohr, als Leckerli und Belohnung, das Medical Training, das Spielen als Beschäftigungstherapie oder die Arbeit im Dschungel. Als das gab es zu erkunden. Dazu die Beobachtung der Jungtiere in Verbindung mit einem Picknick und letztendlich auch die Freizeit und Entspannung nach dem Tagesprogramm. Der Tag war eigentlich vollgefüllt mit Aktivitäten, aber gedanklich total entspannend.








Natürlich darf auch der Sitz auf einem Elefanten nicht fehlen. Bei uns war es damals noch im Programm, sollte aber eingestellt werden, weil die Touristen einfach zu ungeschickt im Umgang mit den Elefanten sind. Und es ist auch nicht so einfach, da heil hinauf und wieder hinabzukommen. Ist man erstmal oben und sitzt nach Anleitung durch den Mahut auch weit genug vorne, mit den Beinen direkt hinter den Ohren, ist es ausgesprochen bequem.
Aus der Beschaulichkeit des Elephant Conservation Centre führte uns die Reise weiter nach Luang Prabang, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Lan Xang. Die Erlebnisse könnt ihr auf der nächsten Seite erkunden.






