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Vang Vieng

Von der Hauptstadt Vientiane startete unsere Reise nach Vang Vieng mit dem Weckruf eines der vielen Hähne.

Weckruf

Auf dem Weg haben wir Märkte besucht und Mittags in einem lokalen Straßenimbiss gegessen. Von den Märkten anbei nur einige wenige Bilder. Viel vor Ort ist asiatisch typisch, aber nicht unbedingt für einen Europäer verträglich.

Markt
Imbiss

Vang Vieng liegt in einem Karst Gebirge und bietet beeindruckende Landschaftsbilder. Wir haben dort mit einer kleinen Wanderung die Erkundung begonnen.

Karstgebirge
Kleiner Fluss
Mit Brücke

Auf dem Weg sind wir auch an einem Festival der dort lebenden Hmonk durchgekommen. Was wir noch nicht wussten, die Hmonk sind eine ethnische Minderheit und pflegen so gut wie keinen Kontakt zu anderen Volksgruppen. Insbesondere nicht zu Ausländern. Abgesehen von den Attraktionen wie ein Karussell oder auch Süßigkeiten für die Kinder war vor allem der Wetttrieb bei den Erwachsenen, das muss man wirklich so sagen, verblüffend.

Festival
Karussell
Süßigkeiten

Auch oder obwohl wir die Regeln nicht verstanden haben, ist für Laotische Verhältnisse scheinbar viel Geld über den Tisch gegangen.

Wettspiel

Weiter ging es zu einer Höhle, wo sich die Laoten während des Vietnamkrieges vor dem Bombenhagel der Amerikaner versteckt haben. Ja, obwohl Laos nicht am Krieg beteiligt war, gab es auch hier Bombenhagel. Wir waren zwischenzeitlich In einem Museum zu dieser Vergangenheit und dort wurde die bittere Wahrheit zusammengetragen. Sei es das Boot aus einer alten Mantelbombe, die kleinen Streubomben, Bombies genannt, oder der Versuch, mit einem künstlichen Bein zu laufen.

Bombenboot
Bombies
Lebenshilfe

Gleich neben der Schutzhöhle gab es die Möglichkeit auf alten LKW Reifen anhand eines gespannten Seiles in die Unterwelt des Karstgebirges einzutauchen.

Eingang zur Höhle
Mit dem Reifen in die Unterwelt

Abends haben wir uns allein in die Stadt begeben. Diese ist bei Rucksacktouristen sehr beliebt und war früher auch eine berüchtigte Drogenhochburg. Es gibt zahlreiche kleine Restaurants und Bars und wir konnten den Tag langsam ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Fahrrad durch die Karstlandschaft gefahren, haben bei einem kleinen Spaziergang die Landschaft weiter erkundet und sind zum Abschluss mit dem Kajak einige Kilometer auf dem Fluss zurückgefahren. Wenn ihr euch die Berichte zu den Backpackern anschaut, wird dort des Öfteren von Badeunfällen berichtet. Das hatte bei unserer Paddeltour die Auswirkung, dass wir dringlichst auf die Rettungswesten hingewiesen wurden. Bei 20 – 50 cm tiefem Wasser und gelegentlichen Aufsetzen des Bootes am Grund eine schon eher skurrile Anforderung. Aber natürlich haben wir die DSLR und die Handys in einen Drypack verstaut. Kurz vor dem Ziel dann noch ein Überbleibsel aus der Hochzeit der Backpacker.

Hinweisschild